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Exquisite Jazzsounds mit EV NetMax N8000, DYNACORD PowerH und EV XLD/XLC

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Das in diesem Jahr zum 20. Mal ausgetragene Jazz an der Donau-Festival gehört zu den zehn größten Jazz-Festivals der Welt. Das Event bürgt für musikalische Extraklasse, gemütliche Atmosphäre und eine sorgfältigen Organisation mit anspruchsvoller Technik. Diesen Ansprüchen wurde auch die diesjährige Jubiläums-Veranstaltung mit umjubelten Auftritten von u. a. Latino-Star Juanes, Randy Crawford & Joe Sample Trio und Klaus Doldingers Passport mehr als gerecht.

Einen maßgeblichen Beitrag zum guten Gelingen des Events leistete das Tontechnik-Team um Ingo Haasch und deren eingesetzten Systeme. Im Mittelpunkt des Sound-Konzeptes stand eine Kombination aus kompakten Electro-Voice Line-Array-Systemen (XLD 281, XLC 215), DYNACORD PowerH-Amps und zwei EV NetMax N8000 Digital Audio Controllern– ein Setup, das in dieser Zusammenstellung noch auf keiner großen Veranstaltung zum Einsatz kam und Musiker, Band-Tontechniker und Publikum auf Anhieb zu überzeugen wusste.

Eine entscheidende Bedeutung im Soundkonzept kam den zwei EV NetMax N8000 Digital Audio Controllern zu. Linke und rechte PA-Seite wurden mit jeweils 8 In- bzw. 24 Ausgangskanälen getrennt angesteuert. Die neuen FIR-Filter, die für die Entzerrung der Haupt-PA zuständig waren, erwiesen sich dabei als enorm hilfreich. Franz Lermer, Leiter der Digital Entwicklung bei EVI Audio: „Das Soundteam hatte vorher noch nicht mit FIR-Filter gearbeitet,und war sofort restlos begeistert.“ Franz Lermer gehörte beim JAD 2006 zum Support-Team von EVI Audio. Das von Peter Hallstein und Günter Krauss, EVI Audio, mittels IRIS-NetTM Software entwickelte Projektdesign überzeugte das Team und wurde vor Ort lediglich noch „um einige Details wie EQs ergänzt.“

Vor allem die umfangreichen Möglichkeiten des NetMax N8000 beeindruckte die Profis am FOH-Platz. Das Herzstück des IRIS-NetTM bietet als modularer, digitaler Audiosignalprozessor 32 Ein- und 32 Ausgänge – platzsparend untergebracht im 2 HE Gehäuse. NetMax N8000 verfügt über 4 Modulslots für lokale Audio-Ein- und Ausgänge, einen CobraNet-Steckplatz für digitale Audionetz-Anbindung sowie Ethernet-, CAN-Bus und RS-232 Schnittstellen für Steuer- und Überwachungszwecke. Das gleichermaßen für Festinstallationen wie professionelle mobile Audioproduktionen geeignete System erfüllt alle Ansprüche eines FOH-Technikers.

Ingo Haasch über die eingesetzten Systeme: „Das EV XLD-System ist – genau wie das XLE – ultra flexibel. Es ist top für kleinere Events, für Jazz, Theater und Klassik geeignet. Aber auch als Grundstock für größere Rock ‘n‘ Roll-Events. Durch die Aufstockung von beispielsweise geflogenen XSub-Bässen erhält man mit wenig Aufwand ein Line-Array-System, das sich gewaschen hat.“ Über die eingesetzten DYNACORD PowerH-Amps sagt Ingo Haasch: „Richtig männliche, richtig tighte Endstufen, die ordentlich Strom machen. Sie haben mich total überzeugt.“

Beim Jazz an der Donau 2006 sorgten Acts wie Juanes, Randy Crawford & Joe Sample Trio, Roy Ayers, Klaus Doldingers Passport, Lyambiko, Nils Lundgren Funk Unit, Marcus Miller und The Big Chris Barber Band für ein abwechslungsreiches, musikalisch hochkarätiges Programm. Mitveranstalter Ralph Huber: „Ich glaube, es ist uns auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Line-Up gelungen. Das gute Wetter und die brillante Audio-Performance taten ihr übriges.“
Das nächste Jazz an der Donau Festival findet vom 19. bis 23. Juli 2007 statt. Weitere Informationen finden sich unter: jazzanderdonau.de


GM/MT, 2. August 2006